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Apps - “Money for Nothing” oder “Much for (nearly) Nothing”?
Wenn manchmal jemand meinen Startscreen auf meinem Smartphone sieht, höre ich oft diese Frage: “Was, für das gibst du Geld aus?” Gemeint sind damit solche Apps wie Tweetbot, Sparrow oder Instapaper.
Aber meiner Meinung nach sind genau das die Apps, die eine Mobile Plattform immer wieder voran treiben. Ohne genau diese grenzgenialen 3rd Party Entwickler bzw. User Interface- und User Expirience Designer, die mit ganz neuen Ideen die Art, wie wir das gesamte Betriebssystem bedienen verändern.
Das beste Beispiel ist meiner Meinung nach  “Pull to Refresh”, also das runterziehen des Bildschirms um die Daten zu aktualisieren, wurde von Loren Brichter für Tweetie, eines der ersten Twitter Apps für iOS entwickelt. Twitter hat sich Tweetie bereits vor geraumer Zeit gekrallt und viele der Funktionen wurden in das offizielle Twitter App übernommen. Und noch mehr: “Pull to Refresh” ist mittlerweile auch von Apple selbst anerkannt worden und hält mit dem Apple Mail App auch in iOS 6 Einzug. 
Also ohne dieser 3rd Party Beiträge, die in den AppStores aller Plattformen zu finden sind, gäbe es einige Funktionen, die wir Tag für Tag auf unseren Gadgets ohne nachzudenken verwenden, einfach nicht. Dies wird sich auch in Zukunft nicht ändern, wenn man sich alleine die App Sparrow ansieht. Sparrow hat einfach ein so sauberes, aufgeräumtes und intuitives User Interface, dass es von Apple ja schon fast Wahnsinn wäre, keine der Ideen zu klauen.

Und wenn man jetzt bedenkt, dass diese kleinen Apps, die meistens nur ein bisschen größer als 10 MB sind mehr als ein Jahr Entwicklungszeit verschlingen, dann sind wohl 0.79€, 1.49€ oder 2.49€ für ein oder zwei solcher Apps im Monat drinnen. Mehr pro Monat, die es wirklich wert sind, gibt es eigentlich nicht. Und Achtung jetzt kommts: Wer bereit ist, für sein Gerät inkl. Vertrag, 500€ und mehr an Weltkonzerne wie Apple, Samsung, HTC, Sony, Orange, T-Mobile usw. hinzublättern, der kann wohl den hart arbeitenden App Schmieden mal 2,49€ zahlen (ich gehe jetzt mal nicht näher darauf ein, dass Apple z.B., sowieso 30% davon mitschneidet). 
Bei Spielen ist es grundsätzlich das Gleiche: Hier lade ich immer erstmal die Lite Version, also die gratis Version, um mir ein Bild davon zu machen, was mich erwartet. Dabei kann ich die Werbung noch ignorieren. Wenn mir das Spiel gefällt und es den Preis auch wert ist, wird die Vollversion geladen. Dies hat zwei Vorteile: Das Entwicklerstudio bekommt Geld von mir für Ihre gute und vor allem Zeitraubende Entwicklung und ich habe keine nervige Werbung im Spiel.
Also meiner Meinung nach ist es nicht “Geld für nichts” sondern “Vieles für fast nichts”
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Apps - “Money for Nothing” oder “Much for (nearly) Nothing”?


Wenn manchmal jemand meinen Startscreen auf meinem Smartphone sieht, höre ich oft diese Frage: “Was, für das gibst du Geld aus?” Gemeint sind damit solche Apps wie Tweetbot, Sparrow oder Instapaper.

Aber meiner Meinung nach sind genau das die Apps, die eine Mobile Plattform immer wieder voran treiben. Ohne genau diese grenzgenialen 3rd Party Entwickler bzw. User Interface- und User Expirience Designer, die mit ganz neuen Ideen die Art, wie wir das gesamte Betriebssystem bedienen verändern.

Das beste Beispiel ist meiner Meinung nach  “Pull to Refresh”, also das runterziehen des Bildschirms um die Daten zu aktualisieren, wurde von Loren Brichter für Tweetie, eines der ersten Twitter Apps für iOS entwickelt. Twitter hat sich Tweetie bereits vor geraumer Zeit gekrallt und viele der Funktionen wurden in das offizielle Twitter App übernommen. Und noch mehr: “Pull to Refresh” ist mittlerweile auch von Apple selbst anerkannt worden und hält mit dem Apple Mail App auch in iOS 6 Einzug. 

Also ohne dieser 3rd Party Beiträge, die in den AppStores aller Plattformen zu finden sind, gäbe es einige Funktionen, die wir Tag für Tag auf unseren Gadgets ohne nachzudenken verwenden, einfach nicht. Dies wird sich auch in Zukunft nicht ändern, wenn man sich alleine die App Sparrow ansieht. Sparrow hat einfach ein so sauberes, aufgeräumtes und intuitives User Interface, dass es von Apple ja schon fast Wahnsinn wäre, keine der Ideen zu klauen.

Und wenn man jetzt bedenkt, dass diese kleinen Apps, die meistens nur ein bisschen größer als 10 MB sind mehr als ein Jahr Entwicklungszeit verschlingen, dann sind wohl 0.79€, 1.49€ oder 2.49€ für ein oder zwei solcher Apps im Monat drinnen. Mehr pro Monat, die es wirklich wert sind, gibt es eigentlich nicht. Und Achtung jetzt kommts: Wer bereit ist, für sein Gerät inkl. Vertrag, 500€ und mehr an Weltkonzerne wie Apple, Samsung, HTC, Sony, Orange, T-Mobile usw. hinzublättern, der kann wohl den hart arbeitenden App Schmieden mal 2,49€ zahlen (ich gehe jetzt mal nicht näher darauf ein, dass Apple z.B., sowieso 30% davon mitschneidet). 

Bei Spielen ist es grundsätzlich das Gleiche: Hier lade ich immer erstmal die Lite Version, also die gratis Version, um mir ein Bild davon zu machen, was mich erwartet. Dabei kann ich die Werbung noch ignorieren. Wenn mir das Spiel gefällt und es den Preis auch wert ist, wird die Vollversion geladen. Dies hat zwei Vorteile: Das Entwicklerstudio bekommt Geld von mir für Ihre gute und vor allem Zeitraubende Entwicklung und ich habe keine nervige Werbung im Spiel.

Also meiner Meinung nach ist es nicht “Geld für nichts” sondern “Vieles für fast nichts”

    • #Sparrow
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  • Vor 11 Monaten
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Ein Gerät mit der Hoffnung auf zukünftige Updates zu kaufen ist Blödsinn
Mal ehrlich, wenn mir vor sieben Jahren jemand gesagt hätte, dass ich ein Update auf meinem Handy installieren sollte, hätte ich viel zu viel Angst gehabt, dass ich es damit zerstöre. Damals waren Updates nicht immer ganz so sicher, wie sich eventuell der ein oder andere erinnern kann. Heutzutage spielen wir Firmwareupdates, Programm Updates, App Updates, Betriebssystem Updates auf so ziemlich allen möglichen Geräten ein. Computer, Tablets und Handys sowieso, außerdem bekommen noch Fernseher, Receiver, Spielkonsole und noch viele weitere Gadgets, neue Funktionen, Fehlerkorrekturen und signifikante Verbesserungen. Im Ernst: wer hätte damals schon seinen Röhrenfernsehr upgedatet. 

Heutzutage hoffen alle, bereits bevor Sie ein neues Gerät kaufen, dass es bald eine Aktualisierung dafür gibt. Mich eingeschlossen. Aber als großteils Apple User und somit iPhone und iPad Besitzer, weiß ich woran ich bin. Ein großes iOS Update pro Jahr ist hier sicher, ob dieses auch alle neuen Features beinhaltet ist dabei unklar. 

Nicht ganz so gut geht es da den Android Usern. Die aktuellste Verfügbare Version ist Stand heute Ice Cream Sandwich (Version 4) welche erst Anfang letzter Woche 10% Verbreitung auf allen Android Geräten erreichen konnte. Man beachte dabei, dass ICS bereits seit sage und schreibe fast NEUN Monaten verfügbar ist und bereits die nächste Version 4.1 - Jelly Bean in den Startlöchern steht. 

Es kann ja auch für Google nicht zufriedenstellend sein, dass die aufwendig entwickelten Neuerungen nur auf einem Bruchteil der sich im Umlauf befindlichen Geräten befindet. Schuld an dieser Fragmentation ist eine fehlende Vorgabe, die Google an die Lieferanten stellen müsste, so wie es auch Microsoft mit Windows Phone macht.

Aber auch den Windows Phone Usern geht es trotz solchen Vorgaben an die Hardwarehersteller im Moment nicht unbedingt besser. Microsoft und Nokia, die in letzter Zeit eng zusammenarbeiten, haben bereits klar gestellt, dass es kein Windows Phone 8.0 für das aktuelle Flaggschiff Nokia Lumia 900 geben wird, aber immerhin hat man hier die Klarheit und hofft nicht vergeblich darauf, dass da vielleicht doch noch irgendwann, irgendetwas daher kommen könnte.

Die Hersteller versprechen dabei immer wieder Updates nachzuliefern oder Features noch zu implementieren. Meistens sieht die Realität, gerade bei Nicht-Flaggschiff Geräten, aber so aus, dass wenn man einmal für ein Produkt bezahlt hat, maximal noch grobe Fehler ausgebessert werden. UND: auch wenn man ein Großes Update bekommt, heißt das ja auch nicht immer, dass alles besser wird. Funktionierendes könnte durch neue Features zerstört werden, durch einen langsameren Prozessor das ganze System verlangsamt werden und so weiter.


“It never gets better” - Matt Buchanan (Buzzfeed)


Die meiste Hoffnung auf Systemaktualisierungen kann man sich noch dann machen, wenn Software und Hardware von der gleichen Firma kommen: Microsoft mit der XBox, Sony mit der Playstation, Apple mit der gesamten Produktlinie, Googles Android mit der gesamten Nexus Serie. 

Am Besten ist es aber, ein Gerät nach dem aktuellen Softwarestatus zu kaufen. Ist man nämlich damit zufrieden, so kann man zwar auf ein kommendes Update hoffen, wenn dies aber nicht erscheinen sollte, von dem man grundsätzlich ausgehen sollte, ist es auch kein Problem.
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Ein Gerät mit der Hoffnung auf zukünftige Updates zu kaufen ist Blödsinn


Mal ehrlich, wenn mir vor sieben Jahren jemand gesagt hätte, dass ich ein Update auf meinem Handy installieren sollte, hätte ich viel zu viel Angst gehabt, dass ich es damit zerstöre. Damals waren Updates nicht immer ganz so sicher, wie sich eventuell der ein oder andere erinnern kann. Heutzutage spielen wir Firmwareupdates, Programm Updates, App Updates, Betriebssystem Updates auf so ziemlich allen möglichen Geräten ein. Computer, Tablets und Handys sowieso, außerdem bekommen noch Fernseher, Receiver, Spielkonsole und noch viele weitere Gadgets, neue Funktionen, Fehlerkorrekturen und signifikante Verbesserungen. Im Ernst: wer hätte damals schon seinen Röhrenfernsehr upgedatet. 

Heutzutage hoffen alle, bereits bevor Sie ein neues Gerät kaufen, dass es bald eine Aktualisierung dafür gibt. Mich eingeschlossen. Aber als großteils Apple User und somit iPhone und iPad Besitzer, weiß ich woran ich bin. Ein großes iOS Update pro Jahr ist hier sicher, ob dieses auch alle neuen Features beinhaltet ist dabei unklar. 

Nicht ganz so gut geht es da den Android Usern. Die aktuellste Verfügbare Version ist Stand heute Ice Cream Sandwich (Version 4) welche erst Anfang letzter Woche 10% Verbreitung auf allen Android Geräten erreichen konnte. Man beachte dabei, dass ICS bereits seit sage und schreibe fast NEUN Monaten verfügbar ist und bereits die nächste Version 4.1 - Jelly Bean in den Startlöchern steht. 

Android Verbreitung 2012_06

Es kann ja auch für Google nicht zufriedenstellend sein, dass die aufwendig entwickelten Neuerungen nur auf einem Bruchteil der sich im Umlauf befindlichen Geräten befindet. Schuld an dieser Fragmentation ist eine fehlende Vorgabe, die Google an die Lieferanten stellen müsste, so wie es auch Microsoft mit Windows Phone macht.

Aber auch den Windows Phone Usern geht es trotz solchen Vorgaben an die Hardwarehersteller im Moment nicht unbedingt besser. Microsoft und Nokia, die in letzter Zeit eng zusammenarbeiten, haben bereits klar gestellt, dass es kein Windows Phone 8.0 für das aktuelle Flaggschiff Nokia Lumia 900 geben wird, aber immerhin hat man hier die Klarheit und hofft nicht vergeblich darauf, dass da vielleicht doch noch irgendwann, irgendetwas daher kommen könnte.

Die Hersteller versprechen dabei immer wieder Updates nachzuliefern oder Features noch zu implementieren. Meistens sieht die Realität, gerade bei Nicht-Flaggschiff Geräten, aber so aus, dass wenn man einmal für ein Produkt bezahlt hat, maximal noch grobe Fehler ausgebessert werden. UND: auch wenn man ein Großes Update bekommt, heißt das ja auch nicht immer, dass alles besser wird. Funktionierendes könnte durch neue Features zerstört werden, durch einen langsameren Prozessor das ganze System verlangsamt werden und so weiter.

“It never gets better” - Matt Buchanan (Buzzfeed)

Die meiste Hoffnung auf Systemaktualisierungen kann man sich noch dann machen, wenn Software und Hardware von der gleichen Firma kommen: Microsoft mit der XBox, Sony mit der Playstation, Apple mit der gesamten Produktlinie, Googles Android mit der gesamten Nexus Serie. 

Am Besten ist es aber, ein Gerät nach dem aktuellen Softwarestatus zu kaufen. Ist man nämlich damit zufrieden, so kann man zwar auf ein kommendes Update hoffen, wenn dies aber nicht erscheinen sollte, von dem man grundsätzlich ausgehen sollte, ist es auch kein Problem.

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  • Vor 11 Monaten
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