iWatch: Eine Apple Smartwatch wird immer wahrscheinlicher
Nachdem Ex-Apple Mitarbeiter Bruce Tognazzini, seinesgleichen Apple Mitarbeiter Nummer 66, auf seiner Website einen Umfangreichen aber sehr lesenswerten Artikel zum Thema Apple Smartwatch, AKA iWatch veröffentlicht hat, will nun Nick Bilton von der New York Times erfahren haben, dass Apple an so einem sogenannten “Tragbaren Gerät” arbeitet.
Im Detail an einer iWatch, mit gebogenem Glas, welches biegsam ist. Ja, richtig: Glas, das sich biegen lässt. Wo man sowas herbekommt? Von der selben Firma, die auch das äußerst robuste Gorilla Glass für unter anderem das iPhone herstellt, Corning. Die neue Glas-Technologie heißt Willow und ist biegsam wie Papier.
Dass die gesamte Uhr aber aus Glas bestehen wird, halte ich aus ästhetischen sowie auch funktionellen Gründen nicht für vorstellbar.
Es wird wohl nur ein gebogenes Gehäuse in Porträt-Ausrichtung sein, welches ein gebogenes Display hat. Die darunter liegende Ebene würde ein Akkuschonendes, biegsames OLED Display bilden. Die Technologie dafür existiert bereits. Eine andere stromsparende Option wäre ein E-Paper Display, welches aber so gar nicht der Stil von Apple wäre und iOS als Betriebssystem mehr oder weniger ausscheiden lassen würde. Stromsparend ist eine der wichtigsten Eigenschaften, die so ein Gerät mitbringen sollte, damit man nicht dauernd die Angst haben muss, dass man beim nächsten Blick auf das Handgelenk keine Uhrzeit mehr sieht.
Oft sieht man die Frage aufkommen, wieso man so ein Gerät brauchen sollte. Eine Smartwatch alleine, ist nicht mehr als eine Uhr, aber eine Smartwatch in (Bluetooth) Verbindung mit iPhone oder iPad und mit Zugriff auf ein riesiges App Ökosystem, ist ein Killer-Gadget, mit ungeahnten Möglichkeiten.
Ein paar Anwendungsbereiche wären z.B.:
- Steuerung des Musikplayers
- Anrufe ablehnen
- Kurz-Vorschau auf Messages, E-Mails, Twitter, etc.
- Zahlungsmöglichkeit per NFC
- Digitale Visitenkarte per NFC
- Live-Sportergebnisse anzeigen
- Turn-by-Turn Navigationssystem
- Gesundheits-Messungen
- Temperatur anzeige
- etc.
Aber einen Punkt finde ich äußerst interessant: Die iWatch könnte Passwörter ersetzen oder eine zusätzliche Authentifizierungs-Stufe bilden. Ich weiß ja nicht, wie es bei anderen ist, aber ich habe immer eine Uhr am Handgelenk und so könnte die iWatch per NFC eine einzigartige ID senden und das Passwort ersetzen oder ergänzen.
Die nächsten Monate werden zeigen, wohin die Reise geht. Wir dürfen gespannt sein.
Update: Sehr nette Konzept Grafiken von Pavel Simeonov gibts hier.




Nachdem ich mir in letzter Zeit eine kleine Auszeit gegönnt habe, habe ich mich dazu entschieden, die Domain 
So wurde zum Beispiel die gefühlte Reaktionsgeschwindigkeit bei Eingaben und beim durchscrollen diverser Apps und Menüs, durch eine Erweiterung namens “Project Butter” so verbessert, dass das System deutlich besser “flutscht” als die Vorgängerversion Ice Cream Sandwich (und diese war bereits deutlich flotter als die noch immer am weitesten verbreitete Android Version 2.3 - Gingerbread). Alles in Allem muss man sagen, dass Jelly Bean das ganze OS und auch die Apps deutlich flüssiger erscheinen lässt.
Google Now ist, ähnlich wie Siri am iPhone, ein sich ständig weiterentwickelndes, intelligentes und Umgebungsbezogenes Informationssystem. (Siri vs. Google Now - der direkte Vergleich -
Diese Informationen werden in einer Art Kartenstapel je nach Tagesablauf dargestellt. Nicht benötigte “Karten” können dabei einfach auf die Seite geschoben und somit eliminiert werden.
Man kann sagen, dass es sich bei Jelly Bean um ein sehr gelungenes und auch eigentlich sehr umfangreiches Update handelt. Vor allem Google Now ist für mich sehr interessant. Trotzdem muss man sagen: Apple hat für iOS 6 sicher noch nicht alle Karten auf den Tisch gelegt und das gleiche gilt für Microsoft und Windows Phone 8.